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Geschwindigkeitsübertretung im Jahre 1843

In Zeiten des ständig zunehmenden Autoverkehrs mag es als selbstverständlich erscheinen, dass der Verkehr bzw. die Einhaltung der Geschwindigkeitsbeschränkungen rigoros überwacht werden. Allerdings kam es auch in früheren Jahrhunderten zu Geschwindigkeitsübertretungen, wobei nicht immer scheuende Pferde die Ursache waren, dass Fuhrwerke bedrohliche Geschwindigkeiten erreichten. So mancher Fuhrknecht lies im Übermut seine Pferde samt Kutsche oder Fuhrwerk durch die Altstadtgassen galoppieren. Auch wenn es natürlich keine modernen Geschwindigkeitsmessungen gab, so war die persönliche Einschätzung eines städtischen Bediensteten für die Bestrafung vollkommen ausreichend. 1843 machte deshalb der Stadtmagistrat Anzeige an die Polizeidirektion "wegen des schnellen Fahrens von Seite des Knechtes des Krippele-Wirtes in Innsbruck über den Langen Graben in Hall", wofür dieser eine saftige Strafe aufgebrummt bekam.


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