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Stadtbrunnen

Historischer Überblick

Neben Zisternen gab es zumindest seit dem 15. Jahrhundert eine städtische Wasserleitung, die in Holzröhren Wasser aus dem Halltal in die Stadt leitete. Die Saline besaß eine eigene Wasserleitung. Beide Leitungen wurden 1880/1881 zu einer modernen Hochdruckwasserleitung vereinigt. Auf Grund eines Murenabganges 1992 war ab 1995 die Erschließung neuer Trinkwasserreserven notwendig.

Das Abwasser wurde früher über in jeder Gasse vorhandene Wasserkanäle ("Ritschen") entsorgt, welche am Unteren Stadtplatz zusammenflossen und in den Gießen mündeten. Die Sickergruben mussten jährlich einmal geleert werden. Der Inhalt wurde bei der Guggerinsel in den Inn gekippt. Eine moderne Kanalisation wurde erst ab 1952 errichtet.

Als Energiequelle diente für Bürger und die Saline früher ausschließlich Holz. Es wurde Ende des 18. Jahrhunderts allmählich von der Steinkohle verdrängt. Seit 1892 gab es ein privates kleines E-Werk. Auch das E-Werk in Vomperloch lieferte Strom. Das erste städtische E-Werk nahm 1913 seinen Betrieb auf. Es war der Grundstein für den Erfolg der 1941 gegründeten Stadtwerke, die seither auch die Bereiche Trinkwasser und Abwasser betreut. Öl, Erdgas und Solarenergie sind neben Elektrizität weitere moderne Energiequellen.

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