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Alfons Siber, Schifahrer 1907, Stadtmuseum

Wintersport

Auf eine jahrhundertealte Tradition können Rodeln, Eislaufen und Eisstockschießen zurückblicken. Vor allem Rodeln entwickelte sich im 19. Jahrhundert zu einem beliebten Freizeitvergnügen, es gab sogar einen eigenen Rodeltyp ("Halltal-Rodel"). 1843 wurde Rodeln am Langen Graben bei Strafe verboten. Mit dem Aufkommen des Schifahrens Anfang des 20. Jahrhunderts wurde der Glungezer der Hausberg der Haller. Zahlreiche, auch internationale Schirennen fanden in den Dreißigerjahren hier statt, es gab auch eine Sprungschanze in der Nähe des Glockenhofes. Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm zunächst der Tourenschilauf einen enormen Aufschwung, seit 1967 bestehen am Glungezer Schilifte. Eislaufen und Eisstockschießen fanden früher auf den zugefrorenenen Tümpeln westlich der Stadt, seit den Zwanzigerjahren auf der Pletzerwiese statt. Derzeit gibt es Eislaufplätze bei der Poschschule (Kunsteis) und in Schönegg (Natureis).


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