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Nikolauskirche

Heiligkreuzerkirche

Jesuitenkirche

Salesianerinnenkirche

Kirchen und Kapellen im historischen Überblick

Kirchen

Die älteste Kirche der Stadt ist die Nikolauspfarrkirche. Sie wird urkundlich erstmals 1281 erwähnt, als sie mit drei Altären eingeweiht wurde. Sie wurde bereits 1312-1318 und 1345 erweitert. In den Jahren 1420-1437 erhielt sie durch den Stadtbaumeister Hans Sewer ihre heutige Form. Der Turm, der gleichzeitig auch als Stadtturm diente, wurde mehrmals durch Erdbeben schwer beschädigt, zuletzt 1670, wo er beim Wiederaufbau seine heutige Form erhielt. Das Kircheninnere wurde 1751/1752 von Josef Adam Mölk barockisiert.

Die zweitälteste Kirche der Stadt ist die ehemalige Spitalskirche am Unteren Stadtplatz. Sie wurde 1347 eingeweiht. Auf Grund schwerer Schäden nach dem Erdbeben von 1670 wurde sie 1727/1728 völlig neu gebaut und in der Folge in barockem Stil ausgestaltet.

Ebenfalls noch im Mittelalter wurde die Salvatorkirche erbaut. Sie war eine Stiftung der Familie Kripp und wurde 1406 geweiht. 1777-1782 wurde sie barockisiert, brannte jedoch 1871 völlig aus. In der Folge wurde sie wiederhergestellt, ebenso 1951 nach Schäden durch einen Bombenangriff des Zweiten Weltkrieges.

Die Heiligkreuzkirche im Ortsteil Heiligkreuz wurde 1440 erbaut. Sie erhielt im 19. Jahrhundert teilweise eine neugotische Ausstattung, hat aber ihren gotischen Charakter erhalten.

Die Damenstiftskirche wurde in den Jahren 1567-1569 durch den Hofbaumeister Giovanni Luchese im Renaissancestil erbaut. In den Jahren 1611/1612 bzw. nach dem großen Erdbeben 1691/1692 wurde sie barockisiert. Bei dieser Gelegenheit erhielt der Turm seinen barocken Helm. 1786 wurde die Kirche nach der Aufhebung des Damenstiftes profaniert, seit 1912 dient sie aber wieder als Kirche für den Orden der Töchter des Herzen Jesu.

Die ehemalige Jesuitenkirche wurde 1608 nach Plänen von Stefan Huber erbaut und 1610 geweiht. 1684 kam es zur Barocksierung. 1685 wurde der Turm erhöht.

Die Franziskanerkirche wurde 1644 erbaut. Nach einem Brand wurde sie wieder hergestellt und 1761 geweiht. Eine weitere Umgestaltung erfuhr die Kirche im Jahre 1880.

Das heutige Josefskirchlein steht an der Stelle des mittelalterlichen Beinhauses. An dessen Stelle errichtete man 1505 die spätgotische Wolfgangkapelle, die 1670 beim Erdbeben völlig zerstört wurde. Das heutige Josefskirchlein wurde 1698 als Grabkapelle der Grafen Khuen eingeweiht.

Die Salesianerinnenkirche wurde 1861 nach Plänen von Josef Mayr erbaut.

Der vorläufig letzte Kirchenbau ist die nach Plänen von Ernst Bliem und Helmut Dreger errichtete Franziskuskirche im Stadtteil Schönegg, die 1984 eingeweiht wurde.

Zu erwähnen sind schließlich noch einige Kirchen, die heute nicht mehr existieren bzw. für andere Zwecke verwendet werden. Es sind dies die Veitskirche, die um 1510 am Friedhof westlich des Rathauses (heute Kindergarten und Park) errichtet und 1840 abgerissen wurde, weiters die Leonhardskirche, die sich im Bereich des Alten Zolles befand und Ende des 18. Jahrhunderts zur Zeit der Josefinischen Kirchenreformen geschlossen und abgetragen wurde, das 1731 erbaute Scheidensteinkirchlein, welches 1945 durch einen Bombentreffer zerstört wurde, sowie das so genannte Schneiderkirchlein, welches südlich der Pfarrkirche steht, aber heute nur mehr als Lager verwendet wird.



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Fresco in der Magdalenakapelle

Georgskapelle

Kaiser-Franz-Josef-Gedächtniskapelle (Früher: Corethkapelle)

Kapellen

Zu den ältersten Kapellen der Stadt gehört die doppelgeschoßige Magdalenakapelle östlich der Pfarrkirche. Sie wird 1330 urkundlich erwähnt. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde sie profaniert. Während das untere Geschoß als Geschäftslokal dient, befindet sich im oberen Geschoß seit 1923 die Kriegergedächtniskapelle.

Die Georgskapelle in der Burg Hasegg wurde 1515-1519 von Nikolaus Türing d.Ä. und Gregor Türing erbaut. Sie ist ein prächtiges Beispiel der Spätgotik, auch wenn der Altar aus dem Rokoko stammt.

Im ehemaligen zum Damenstift gehörenden Ansitz Thurnfeld befindet sich eine 1582 erbaute Hauskapelle, die aber nicht öffentlich zugänglich ist.

Neben der Damenstiftskirche verfügte das Damenstift auch über eine Hauskapelle, deren Ausstattung aus dem 17. und 18. Jahrhundert stammt.

Die Maria-Schnee-Kapelle im Garten des ehemaligen Damenstiftes wurde 1634 erbaut. Eine weitere Kapelle im Damenstiftsgarten ist die 1670 erbaute und 1717 erweiterte Josefskapelle.

Aus dem Beginn des 18. Jahrhunderts stammt die Salinenkapelle zu Ehren des Hl. Nepomuk. Sie dient heute der evangelischen Gemeinde als Gotteshaus.

Aus dem Jahre 1766 stammt die Lendkapelle zu Ehren des Hl. Nepomuk, nachdem ursprünglich an dieser Stelle nur die Nepomukstatue als Schutzpatron vor Überschwemmungen gestanden ist.

Die Kaiser-Franz-Josef-Gedächtniskapelle stammt aus dem 17. Jahrhundert und hieß früher Coreth-Kapelle. Sie wurde 1930 anlässlich des 100. Geburtstages des Kaisers umgestaltet.

Im so genannten Zufluchtskloster der Barmherzigen Schwestern aus dem Jahre 1863 befindet sich eine Hauskapelle im neugotischen Stil.

Ebenfalls im neugotischen Stil wurde die Friedhofskapelle in Heiligkreuz errichtet.

Das 1910/1911 erbaute Kreuzschwesternkloster verfügt über eine Hauskapelle, deren Inneres 1971/1972 neu gestaltet wurde.

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