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Pfarramt

Pfarre St. Nikolaus

Im Jahre 1281 wurde die Nikolauskirche mit drei Altären eingeweiht. Hall blieb aber eine Filiale der Pfarre Absam. Daran änderte sich nichts, obwohl ab 1339 der Pfarrer in der Stadt residierte und sich Pfarrer von Hall nannte. Neben dem Pfarrer gab es im Mittelalter zahlreiche weitere Weltgeistliche, vor allem im Zusammenhang mit Messstiftungen reicher Bürger. Eine der bedeutendsten Stiftungen war die Waldaufstiftung, die Hall für kurze Zeit zu einem Wallfahrtszentrum machte. Die Reformation und das Täufertum führten zum Niedergang des kirchlichen Lebens im 16. Jahrhundert. Erst im Barock blühte die Frömmigkeit wieder auf, was sich nicht zuletzt im Entstehen einiger Klöster dokumentierte. 1786 wurde Hall schließlich selbständige Pfarre. Von 1822 bis 2002 war es auch Sitz eines Dekanates. Da sich das Wohngebiet nach dem Zweiten Weltkrieg stark erweiterte, kam es 1971 zur Errichtung einer zweiten Pfarre im Ortsteil Schönegg.


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