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Schulalltag im 16. Jahrhundert

Historischer Überblick

1342 wurde erstmals urkundlich eine Lateinschule erwähnt, deren Lehrplan auf die Vorbereitung zum Priesterberuf ausgerichtet war. 1573 wurde die Lateinschule weitgehend durch das neu gegründete Jesuitengymnasium (heute Franziskanergymnasium) ersetzt. Ende des 15. Jahrhunderts kam es in Hall auch zur Entstehung einer so genannten Deutschen Schule, deren Lehrplan vorwiegend die Ausbildung für das praktische Leben (Lesen, Schreiben, Rechnen) umfasste. Die Deutsche Schule wurde durch die Maria Theresianische Schulordnung von 1774 zur sog. Normalschule, die wiederum 1868 in Volksschule umgewandelt wurde. Knaben und Mädchen wurden grundsätzlich getrennt unterrichtet. Erst im 20. Jahrhundert erweiterte eine Reihe neuer Schulen das Bildungsangebot. Seit 1849 gibt es auch eine Kinderbewahranstalt für Kinder im Vorschulalter, aus welcher sich die heutigen Kindergärten entwickelten.


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