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Ansicht von Hall mit Innschifffahrt und Eisenbahn

Wirtschaftlicher Strukturwandel im 19. Jahrhundert

Der Bau der Eisenbahn 1858 bedeutete das Ende der Innschifffahrt und damit auch das Ende Halls als wichtigster Warenumschlagplatz des Landes. Auch die Jahrmärkte fanden ihr Ende. Die Münzstätte war 1809 von den Bayern geschlossen und von Österreich nicht wieder eröffnet worden. Letztes, noch aus der Vergangenheit stammendes wirtschaftliches Standbein war die Saline, deren Betriebsanlagen modernisiert wurden. Dazu kamen neue Produktionszweige wie etwa eine Salmiakfabrik zur Kunstdüngerproduktion. Der aufkeimende Tourismus (Kurstadt) sowie neue Gewerbe- und Industriebetriebe boten zwar neue Arbeitsplätze, die alte Vormachtstellung als Tiroler Wirtschaftsmetropole war verloren gegangen. Der überwiegende Teil der Bevölkerung lebte in ärmlichen Verhältnissen.


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