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Hall nach dem Erdbeben von 1670. Holzschnitt für ein zeitgenössisches Flugblatt.

Erdbeben 1670

Im Laufe seiner Geschichte wurde Hall, das auf einer Erdbebenlinie liegt, immer wieder von kleineren und größeren Erdbeben heimgesucht. Jenes von 1572 gehörte schon zu den größeren und hatte beträchtlichen Sachschaden angerichtet. Das mit Abstand schwerste Erdbeben war jenes vom Jahre 1670. Während mehrerer Wochen gab es eine Serie von heftigsten Erdstößen, die einen Großteil der Häuser, Kirchtürme sowie den mächtigen Pfarrturm zum Einsturz brachten bzw. schwer beschädigten.

Der Wiederaufbau dauerte viele Jahre, die Erdbebenstützmauern aus Höttinger Breccie gehören heute wie selbstverständlich zum Erscheinungsbild der Altstadthäuser. Die rege Bautätigkeit bot nunmehr die Möglichkeit, dem barocken Baustil zu seinem Durchbruch zu verhelfen.


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