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Innenhof des Damenstiftes

Hall erhält ein königliches Damenstift

Die Besserung des Stadtwappens 1501, eine heraldische Besonderheit ersten Ranges, sowie die Errichtung der Waldaufstiftung, einer Sammlung von einigen tausend Reliquien, bildeten zunächst den Schlusspunkt der Aufwärtsentwicklung nach dem Brand von 1447. Die Glaubenswirren im Zuge der Reformation, wobei Hall ein Zentrum des Luthertums in Tirol war, brachten einige gravierende Änderungen auf kirchlichem Gebiet wie den Mangel an Priestern, die Abschaffung frommer Stiftungen und ähnliches.

Erst im Zuge der Gegenreformation, vor allem durch die Errichtung des königlichen Damenstiftes 1567 und die Berufung der Jesuiten nach Hall, konnte diese Entwicklung aufgehalten werden. Das Damenstift und das angeschlossene Jesuitenkloster samt Gymnasium schufen im Südosten der Altstadt ein neues, höfisch geprägtes Stadtviertel. Die Münzstätte musste deshalb in die Burg Hasegg übersiedeln, gleichzeitig wurde dort die weltweit erste maschinelle Münzprägung (Walzenprägung) eingeführt.

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