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Das Paradies der Haller Kaufleute

1356 war der Stadt Hall das Recht zur Abhaltung zweier Jahrmärkte verliehen worden, die sich bald zu wichtigen internationalen Handelsmessen entwickelten. Zu Beginn des 15. Jahrhunderts hatte der Landesfürst sein Haus samt einem großen Garten der Stadt als Rathaus geschenkt. In diesen nördlich gelegenen Garten (heute Areal der Europahauptschule) wurden die bisher in der Salvatorgasse (damals Marktgasse genannt) veranstalteten Jahrmärkte verlegt. 1536 baute man schließlich östlich das Rathauses eine große Lagerhalle für Kaufleute, in der sich heute das Rathauscafe, das Stadtarchiv und städtische Abteilungen befinden. Im Erdgeschoss sieht man heute noch das große Eingangstor zum Marktgelände. Unmittelbar dahinter befanden sich einige Verkaufsstände, die sich die Haller Kaufleute sicherten, weil an ihnen jeder Marktbesucher vorbei gehen musste und so ein guter Umsatz garantiert war. Der Volksmund nannte sie deshalb das "Paradies der Haller Kaufleute".


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