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Bestätigung der Stadtrechtsverleihung durch Herzog Ludwig 1303, Stadtarchiv Hall

Stadterhebung

Da sich die Saline rasch zu einer bedeutenden Einnahmequelle für den Landesfürsten entwickelte, wurde der aufstrebende Marktort im Jahre 1303 zur Stadt erhoben. Bemerkenswert ist, dass der von der mittelalterlichen Stadtmauer umgebene Bereich der größte Altstadtbereich aller Tiroler Städte ist. Er weist eine Reihe von Plätzen und Gassen auf, wobei zum Teil berufsspezifische Wohnviertel (bspw. Schmiedgasse) entstanden. Der so genannte "Burgfriede" (= Stadtgebiet) war in insgesamt sechs Stadtviertel geteilt, nämlich vier innerhalb und zwei außerhalb der Stadtmauern. Die Bürgerschaft bestand aus so genannten Ackerbürgern, d. h. jeder Bürger betrieb auch eine Landwirtschaft. Die meisten Bürgerhäuser besaßen deshalb im Erdgeschoss Ställe bzw. Vorratsräume, die Wohnräume befanden sich im ersten Obergeschoß.


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